Das Jahr beginnt mit einem echten Diamanten. Hugh Jackman und Kate Hudson geben in Song Sung Blue Neil-Diamond-Songs zum Besten.
Der Weg auf die Bühne
Mike (Hugh Jackman) und Claire (Kate Hudson) sind Tribute-Sänger für bekannte Musik Legenden. Als sie sich bei einem Auftritt kennenlernen, fliegen direkt die Funken. Das frisch verliebte Paar gründet kurzerhand ein Neil-Diamond-Tribute-Duo namens "Light & Thunder" und erlangt damit schnell an Berühmtheit. Doch das Leben meint es nicht immer gut mit ihnen. Zusammen stehen sie Höhen und Tiefen durch, um mit ihrer Leidenschaft das Publikum anzustecken.
Biopic mit Twist
Zunächst machen die ersten paar Minuten den Anschein eines Standard-Musik-Biopics, von denen es mittlerweile eine ganze Reihe gibt. Doch je weiter wir im Film fortschreiten, desto mehr wird klar, dass da doch mehr hinter steckt. Die Geschichte zielt nie auf den großen Ruhm der gezeigten Figuren ab, sondern auf die Menschen hinter der Geschichte. Und weil diese von der Wahrheit inspiriert ist, ist es noch schöner zuzusehen.
Die Minuten gehen schnell vorbei, denn es folgt ein guter Witz auf den anderen und auf einmal wird es ganz ernst und traurig. Über die ganze Spielzeit wird man so bestens unterhalten. Viele Szenen bringen so viel Spannung, dass man sich wie hypnotisiert im Kinostuhl aufrichten muss. Jede Sekunde ist voller lebendiger Energie, und jeder Charakter ist zutiefst sympathisch. Der Humor bringt oft zun Lachen, vor allem im Kontrast mit den traurigen Momenten. Unnötige Filler Infos werden weggelassen, wodurch ein insgesamt runder und bittersüßer Film entsteht.
Das perfekte Musik-Duo
Hugh Jackman und Kate Hudson sind in jeglicher Hinsicht ein perfektes Duo. Sowohl gesanglich als auch als Pärchen funktionieren die beiden extrem schön. Zusätzlich sind ihre Familie und Freunde genauso liebenswert menschlich. Jede Entscheidung, die getroffen wird, ist immer nachvollziehbar. Durch diese Sympathie muss man sich auf jeden Fall darauf vorbereiten, im Kino ein paar Tränen zu verlieren.
Die Musik
Nun aber zum wichtigen Punkt: die Musik. Und auch hier kann kaum ein schlechtes Wort verloren werden. Die Songs sind angenehm eingebunden, und auch die Auswahl an Liedern ist gelungen. Der Gesang ist einfach schön, vor allem, wenn Kate und Hugh zusammen singen. Am schönsten ist es, zu sehen, wie Menschen durch die Musik verbunden werden. Es steckt echte Leidenschaft in den Charakteren.
Viele Emotionen
Eine wahre Geschichte zu bewerten ist natürlich schwierig, aber wie diese erzählt wird, kann trotzdem einen großen Unterschied machen. So ist es zwar vorhersehbar, dass es irgendwann einen Absturz im Erfolg der beiden Sänger geben wird, doch die Art, wie dieser stattfindet, ist überraschend gut umgesetzt.
Egal ob tief traurig oder lustig fröhlich, der Übergang zwischen den Emotionen ist nahtlos, und besonders der Kontrast macht den gesamten Film super kurzweilig. Am Ende überzeugt aber vor allem, dass das Leben der beiden realistisch gezeigt wird. Sowohl die schlechten Zeiten als auch der ganz normale Alltag mit der Familie. Zu jedem Zeitpunkt wünscht man den Figuren immer nur Gutes.
Fazit
Song Sung Blue ist der beste Start, den man sich für das Kinojahr 2026 vorstellen kann. Mit einer riesigen Ladung Emotionen, tollen Ohrwürmern und super Schauspielern wird man hier für ein paar Stunden verzaubert und in eine herzerwärmende Welt entführt, die von echter Liebe und Menschlichkeit erzählt.